Dr. Lars Sievert
FA für Allgemeinmedizin Naturheilverfahren Chirotherapie, Osteopathie Akupunktur, Notfallmedizin
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Naturheilkunde ist Hilfe zur Selbsthilfe

Alle Naturheilverfahren regen den Organismus zur Selbsthilfe an.
Sie aktivieren z. B. die Abwehrkräfte oder helfen, Giftstoffe aus dem Körper auszuscheiden. Deshalb gehören auf den ersten Blick so unterschiedliche Verfahren in diese Gruppe wie Bioresonanztherapie, Neuraltherapie, Akupunktur, Chirotherapie, Osteopathie, Homöopathie...


Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie

Die Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie ist ein Naturheilverfahren, bei dem durch drei bei jeder Sitzung aufeinanderfolgende Therapieschritte einem Sauerstoffmangel entgegenwirkt wird... weiter
Jeder einzelne Therapieschritt zeigt dabei bereits meßbare Verbesserungen der Sauerstoffspannung im Blut.

V. Ardenne hat mehrere Variationen dieser drei Schritte vorgestellt. In unserer Praxis wenden wir folgendes Verfahren an:

1. Schritt: Erhöhung der Sauerstoffaufnahmefähigkeit des Gewebes durch Medikamente. Hierzu gehört vor allem Vitamin B1, das 1 Stunde vor Therapiebeginn vom Patienten eingenommen werden sollte. Direkt vor Schritt 2 erhält der Patient zusätzlich eine Injektion eines homöopathischen Medikamentes.

2. Schritt: Erhöhung des Sauerstoff-Partialdruckes im Blut durch Einatmen von Medizinischem Sauerstoff für 30 Minuten. Gleichzeitig mit Schritt 2 erfolgt Schritt 3.

3. Schritt: Nach einer 10-minütigen Ruhephase erfolgt eine fünfminütige leichte körperliche Belastung zur Erhöhung der Gewebedurchblutung. Danach folgt eine erneute 10-minütige Pause und abschließend erneut eine 5-minütige Bewegungsphase.

Falls dies dem Patienten nicht möglich ist, wird durch Gabe eines homöopathischen Medikamentes die Gewebedurchblutung angeregt. Dadurch wird das Herzzeitvolumen erhöht und damit die Organe und Muskulatur vermehrt durchblutet. Eine kurze Ruhephase ohne Sauerstoff schließt sich an. Zur Verbesserung des Heilerfolges werden u.U. auch Heilsteine eingesetzt.

Indikationen: Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße und des Gehirns, Konzentrationsschwäche, Stabile Angina pectoris, Arterielle Verschlußkrankheit, Raynaud-Syndrom, Hypertonie, Colitis ulcerosa, Leberzirrhose, Klimakterisches Syndrom, Menstruationsbeschwerden, Beschleunigung der Wundheilung, Ulcus cruris, Tumorleiden, Verminderung des Metastasenrisikos, Stimulierung der körpereigenen Abwehr, Anämie, Depression, Wetterfühligkeit

Matrix-Regenerations-Therapie

Die Matrix-Regenerations-Therapie (MRT) ist eine Kombination aus


1. Petechialer Saugmassage (einer modernen Form des Schröpfens)
2. Gleichstrombehandlung
3. Bioresonanztherapie (als sogenannte Subtraktions-Lösch-Therapie (SLT)

Das Wirkprinzip der MRT beruht darauf, dass durch einen Unterdruck, wie beim Schröpfen, Schlacken und Gifte auf mechanische Weise im Gewebe gelöst und über die Lymphgefäße abgeleitet werden. Der gleichzeitig wirkende Gleichstrom führt zu einer Umpolung des Gewebes bzw. zum Ladungsausgleich, der für eine geordnete Funktion der Zellen Voraussetzung ist.
Da Materie immer zwei Aspekte aufweist, den stofflichen und den energetischen, dürfen Schlacken und Toxine nicht nur stoffliche betrachtet werden. Sie wirken nämlich in dem komplexen schwingenden System unseres Körpers wie Störsender, die den Informationsfluss und Informationsaustausch erheblich stören können. Dies führt u.a. zu Störungen des Nervensystems, des Vegetativums und des Hormonsystems.
Durch die Bioresonanz-Therapie des MRT-Gerätes werden diese Systeme entlastet und energetisch wieder stabilisiert.

Bei der Behandlung des Rückens und seiner Reflexzonen liegt der Patient entspannt auf dem Bauch. Es wird zunächst die rechte und dann die linke Körperhälfte mit dem Therapiekopf des MRT-Gerätes behandelt. Dieser besteht aus der Saugsonde und zwei Rollen, die über der die Haut gleiten. Je nach Indikation können auch andere Körperregionen behandelt werden z. B. die Gelenke, der Bauch oder die Oberschenkel.

Die Patienten empfinden die Behandlung gewöhnlich als sehr wohltuend und entspannend, wenn auch das Absaugen mit einem ziehenden Schmerz (wie bei einer Bindegewebsmassage) verbunden ist. Die Saugstärke kann aber individuell eingestellt werden. Bei kleinen Kindern und sehr empfindlichen Patienten wird am Anfang auch ohne Saugen behandelt, d.h. nur mit Bioresonanz-Therapie und Gleichstrom. Erst nach und nach wird dann die Behandlung intensiviert.
Das Gewebe im Behandlungsgebiet kräftigt und festigt sich mit jeder Therapiesitzung, auch lässt die Schmerzempfindlichkeit deutlich nach.

Indiziert ist die MRT bei allen chronischen Erkrankungen, bei denen das Bindegewebe, die Matrix, verschlackt und mit Giftstoffen belastet ist. Dazu gehören z. B. die rheumatischen Erkrankungen, Lumbalgie, Wirbelsäulen-Syndrom, Schulter-Arm-Syndrom, Lymphödeme, Zellulitis, Neurodermitis, Allergie, psychovegetative Erschöpfungszustände, Migräne, Spannungskopfschmerz, Polyarthrose, Fibromyalgie.

Biomolekulare
Regenerations-Therapie

Vor mittlerweile 40 Jahren entwickelte der Arzt Karl E. Theurer die moderne Biomolekulare Medizin.
Sie ist eine Weiterentwicklung der von Niehans unter dem Namen Frischzelltherapie bekannt gewordenen Methode, deren Erfolg auf die Aktivität von molekularen Zellkomponenten zurückzuführen ist.

Da bei der früher üblichen Frischzelltherapie häufig Unverträglichkeitsreaktionen auftraten und außerdem die Gefahr einer Infektion z.B. mit BSE-Erregern (Rinderwahn) nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde eine ungefährliche Methode der Organtherapie gesucht. Ein von Theurer entwickeltes spezielles Extraktionsverfahren war der Schlüssel zu einer modernen biomolekularen Therapie, die die Verträglichkeit und den Wirkungsgrad der Organ-Präparate deutlich verbesserte.
Heute stehen eine Reihe von hochwirksamen Präparaten zur Verfügung, die in der Lage sind, die Selbstregulationsmechanismen des aus dem Gleichgewicht geratenen erkrankten Organismus wieder zu aktivieren. Die Biomolekulare Therapie nutzt die natürlichen regulatorisch und metabolisch wirkenden Substanzen, die bei Mensch und Tier sehr ähnlich sind, um die bei einer Krankheit aus dem Gleichgewicht geratenen Prozesse wieder zu normalisieren. So wird es möglich, dass durch konsequente biomolekulare Therapie selbst chronische Krankheiten wieder heilen, dass degenerative Prozesse zum Stillstand gebracht werden können, dass Autoimmunkrankheiten und Allergien auf natürliche Weise abklingen, ja selbst Tumor-Erkrankungen können wirkungsvoll beeinflusst werden.

Besonders hilfreich ist die Biomolekulare Therapie bei allen degenerativen und chronischen Erkrankungen des Bewegungsapparates (Bandscheibenschäden, Gelenkarthrose), Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises, Vorbeugung und Therapie der Cerebralsklerose, Geistiger Leistungsschwäche, Erschöpfungszuständen nach schweren Erkrankungen, zur Tumor-Prophylaxe (z.B. bei genetischer Disposition), zur adjuvanten Tumor-Therapie und Tumor-Nachsorge, der schwer beeinflussbaren Neurodermitis u.v.m.
Den größten Erfolg haben die sogenannten Revitalisierungskuren für erschöpfte ältere Patienten (oft in Kombination mit Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie oder UVB-Eigenblut-Therapie).

Die Gegensensibilisierung von K.E. Theurer
Die Gegensensibilisierung ist ein von K.E. Theurer vor etwa 60 Jahren entwickeltes Naturheilverfahren, das zur Modifizierung des Immunsystems eingesetzt wird.

Es handelt sich dabei um eine Weiterentwicklung der klassischen Eigenblut-Therapie. Dabei wird das Blutserum des Patienten mit einem Serumaktivator zusammengebracht. Dieser enthält Aluminiumhydroxid sowie Silica Gel. Die individuellen Antikörper des Patienten werden durch diesen Serumaktivator verändert. Werden nun die veränderten Antikörper dem Patienten hochverdünnt wieder zurückgegeben, kommt es zur Bildung von Anti-Antikörpern, die die Bildung des krankheitsspezifischen Antikörpers reduzieren. Auf diese Weise wird es dem Immunsystem möglich, wieder eine ausgeglichene Ausgangsaktivität zu erreichen.

Die Gegensensibilisierung ist somit bei allen überschießenden Allergischen Reaktionen und bei allen Autoimmunerkrankungen indiziert. Sie hilft insbesondere bei allergischem Asthma, Neurodermitis, Heuschnupfen, Nahrungsmittelallergie, Rheuma, Morbus Crohn, chronischen Entzündungen der Atemwege, Sinusitis, allergischer Diathese u.v.m.


Eine Weitere Form der Gegensensibilisierung geht auf die Modifikation der Eigenharntherapie zurück. Dabei wird eine Autovaccine für eine orale Immuntherapie bei rezidivierenden Harnwegsinfekten aus dem Urin und den Keimen des Patienten hergestellt, die dann in Tropfenform in hoher Verdünnung eingenommen wird.

Was ist Bioresonanztherapie?

Aus der Physik ist uns bekannt, daß alle Materie verdichtete Energie ist, also auch der Mensch. Der menschliche Körper als Energiefeld betrachtet besteht also aus elektromagnetischen Schwingungen, die er sowohl abgeben als auch aus anderen Energiefeldern aufnehmen kann.

Ebenso ist aus der Physik bekannt, daß elektromagnetische Schwingungen zugleich Informationsträger und Information selbst sind. Diese Informationen werden benötigt um in der Technik Maschinen oder in der Biologie Lebewesen zu steuern.

Die Bioresonanztherapie ist eine Therapie, die mit diesen elektromagnetischen Schwingungen arbeitet.

Der menschliche Körper strahlt unterschiedliche Schwingungen ab: Zellen, Gewebe und Organe haben jeweils unterschiedliche Schwingungen, die miteinander in Kontakt stehen und sich durch ihren Informationsgehalt gegenseitig beeinflussen. Das Gesamtspektrum dieser Schwingungen ist bei jedem Menschen unterschiedlich und ergibt sein individuelles Schwingungsbild.

Die Energiemuster des Körpers können jedoch verändert werden, da jede Beeinflussung des Körpers, also jede Energieabgabe oder Zufuhr, das Energiefeld des Körpers verändert. Dies kann für den Körper förderlich aber auch abträglich sein. Gerade in unserer heutigen Zeit ist die Belastung durch negative Energien sehr hoch.

Im Körper jedes Menschen befinden sich also nicht nur gesunde und damit harmonische Schwingungen, sondern auch kranke, das heißt disharmonische Schwingungen, die zum größten Teil von außen aufgenommen werden und sich im Körper ansammeln. Die krankhaften Schwingungen und die in ihnen enthaltenen Informationen stören die natürlichen Lebensvorgänge und das Gleichgewicht des Körpers.

Wenn der Körper dieses Ungleichgewicht nicht mehr aus eigener Kraft regulieren kann, entstehen Erkrankungen. Umweltgifte, schlechte Ernährung, psychosozialer Stress und mangelnde Bewegung sind nur einige Beispiele für Quellen krankmachender Energien.

Die Bioresonanztherapie verwendet elektromagnetische Schwingungen und die in ihnen enthaltenen Informationen, um im Körper biochemische Prozesse auszulösen, die das Gleichgewicht wieder herstellen, den Heilungsprozess herbeiführen und steuern sollen.

Dazu werden die patienteneigenen Schwingungen mit Elektroden abgenommen und vom Therapiegerät erfaßt.

Die Schwingungen werden dort je nach Therapie durch bestimmte elektronische Schaltungen verändert und nach vorgegebenen Programmen als therapeutische Signale an den Körper zurückgegeben und beeinflussen entsprechend den Krankheitszustand.

Dabei stehen verschiedene Vorgehensweisen zur Verfügung, die sich in Abnahme und Zufuhr der Schwingungen, in der Art der Schwingungsänderung und im zeitlichen Ablauf unterscheiden.

Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, positive Energien und Informationen z. B. von Edelsteinen, Aromaölen, Farben, homöopathischen Medikamenten, Bachblüten usw. mit zu verwenden, indem ihre Schwingungen mit verwendet werden.

Die Wirkungsprinzipien der Bioresonanztherapie gehen von der Feststellung der Informationsübertragung durch elektromagnetische Schwingungen aus.

Hier sollen nur einige kurz dargestellt werden.

Ein Wirkungsprinzip ist die Eliminierung von Fehlinformationen im individuellen Schwingungsbild des Patienten. Diese bleiben auch nach einer schulmedizinischen Ausheilung einer Erkrankung im Körper zurück und müssen ausgeleitet werden, um chronischen Funktionsstörungen vorzubeugen

Dazu werden die pathologischen Schwingungsmuster des Patienten invertiert (umgekehrt) an ihn zurückgegeben und damit gelöscht (z. B. Narbenentstörung nach Operationen).

Ein anderes Wirkungsprinzip wird erfolgreich eingesetzt, um ein geschwächtes Immunsystem gezielt zu aktivieren.Chronische Dauerbelastungen z. B. von Toxinen, Schwermetallen, Bakterien oder auch körperlichem und psychischem Streß werden vom Organismus in einem erträglichen Rahmen gehalten, indem er sich damit arrangiert, sie als normal ansieht. Das heißt, unser Körper unternimmt nicht mehr genug gegen diese Dauerbelastungen. Dadurch entstehen viele chronische Krankheiten. Werden jedoch die pathologischen Schwingungen, die unseren Körper so belasten, abgenommen und diesem von außen wieder zugeführt, wirken diese wie ein Aufmerksamkeitssignal und bewirken damit, dass der Körper sie nicht mehr als normal betrachtet und die Abwehr wieder aktiviert wird.

Eine weitere Möglichkeit ist der gezielte Aufbau eines energieschwachen Körpers.

Der Körper braucht ein ausreichendes Energieniveau, um überhaupt allen seinen Funktionen gerecht zu werden. Dies ist bei Patienten, die energetisch geschwächt sind, nicht mehr gewährleistet. Dazu können länger andauernde oder chronische Krankheiten, Belastungen durch psychosoziale Streßsituationen usw. führen.

Durch gezielte Zufuhr von positiven, harmonischen Schwingungen kann der Körper hier energetisch wieder aufgebaut werden.

Natürlich gibt es auch vielfältige Kombinationsmöglichkeiten mit anderen Naturheilverfahren, die besonders bei der Therapie von Allergien eingesetzt werden und individuell sehr unterschiedlich ausgewählt werden müssen.