Dr. Lars Sievert
FA für Allgemeinmedizin Naturheilverfahren Chirotherapie, Osteopathie Akupunktur, Notfallmedizin
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Das Prinzip von Naturheilkunde lässt sich auf die Kurzformel bringen:

Naturheilkunde ist Hilfe zur Selbsthilfe. Alle Naturheilverfahren zeichnen sich dadurch aus, dass sie den Organismus zur Selbsthilfe anregen.

Sie aktivieren z. B. die Abwehrkräfte oder helfen, Giftstoffe aus dem Körper auszuscheiden. Deshalb gehören auf den ersten Blick sehr unterschiedliche Verfahren, die in unserer Praxis angeboten werden, in diese Gruppe:

Akupunktur, Entspannungsverfahren, NLP, Autogenes Training, Neuraltherapie, Injektions-Akupunktur, Elektroakupunktur, Akupressur, Bioresonaz-Therapie, Revitalisierungs- und Aufbaukuren, Mikrobiologische Darmsanierung, Chapman-Lymph-Reflex-Therapie, UVB-Eigenblut-Therapie, Chirotherapie, Ostheopahtische Medizin, Heilfasten, Biomolekulare Therapie, Gegensensibilisierung, Autovaccine-Therapie, Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie, Enzymtherapie, Bioresonanz-Therapie, Homöopathie, Bachblüten-Therapie, Ernährungstherapie, Meridian-Massage, Matrix-Regenerations-Therapie, Iontopherese, Bindegewebsmassage, Physikalische Therapie, Psychotherapie, Physiotherapie

Die eigentliche Kunst bei der Anwendung von Naturheilverfahren besteht darin, den richtigen Reiz am richtigen Ort mit der richtigen Methode in der richtigen Intensität zum richtigen Zeitpunkt durchzuführen. Nur so wird die Abwehr oder das vegetative Nervensystem angemessen aktiviert und der gewünschte Effekt erzielt.

Dazu ist es nötig, dass sich der Arzt zunächst einen Einblick in die "Welt des Patienten" verschaffen kann. Das wird durch eine ganzheitliche Diagnostik möglich, die nach Durchführung der bekannten schulmedizinischen Untersuchungen (z.B. EKG, Laboruntersuchungen) eine komplementäre "Funktionsdiagnostik" beinhaltet. Diese deckt gezielt Fehlregulationen des Körpers auf, die nicht unbedingt mit einer schulmedizinischen Diagnose verbunden sind. So sind chronische Rückenschmerzen nicht immer Ausdruck von Bandscheibenschäden. Möglicherweise handelt es sich um ein energetisches Steuerungsproblem im Bereich des Meridiansystems oder es liegt ein Herdgeschehen vor. Es gibt auch viele Menschen mit Banscheibenschäden, die keine Schmerzen haben...

Das Krankheitskonzept der Naturheilkunde steht im Gegensatz zu dem Ansatz der Schulmedizin. Krankheit wird als die "Summe der Abwehrtätigkeiten im lebendigen Organismus" gesehen. Das Ziel dieser Reaktion ist die Wiederherstellung des von innen oder außen gestörten Gleichgewichts. Krankheit hat also auch einen "Sinn", sie hat einen für den Organismus positiven Aspekt. In einer naturheilkundlichen Therapie wir nun versucht, das Gleichgewicht des Menschen wieder herzustellen, ohne dass er die Krankheitssymptome noch benötigt.

Die Funktionsdiagnose, die das Gleichgewicht des komplexen Systems "Mensch" analysiert, deckt auf, welche Störungen primär den Organismus belasten. Welche Systemstörung belastet das Individuum so stark, dass es Krankheits-Symptome entwickelt? Ist es das System der Körperzellen, bestimmter Organe, Organsysteme (z.B. das vegetative Nervensystem, das Herz-Kreislauf-System, das Immun-System, das Verdauungs-System), das soziale System, in das das Individuum eingebunden ist usw.

Im Gesundheitszustand finden sich die einzelnen Systeme in einem ständigen Informationsaustausch miteinander. Das Fließgleichgewicht des Lebens (die Homöostase) wird durch ständige Anpassung der Systeme an Veränderungen aufrechterhalten. Ist ein System jedoch gestört, die Kommunikation zwischen den Systemen blockiert oder befindet sich ein System in einer Krise, die eine besondere Anpassungsleistung oder Neuorientierung verlangen, gerät das Gesamtsystem aus dem Gleichgewicht. Es kommt zu einer Funktionsstörung innerhalb des komplexen Gesamtsystems Mensch und damit zu Krankheits-Symptomen. Um ein Krankheits-Symptom richtig zu deuten und es adäquat zu therapieren, ist es daher besonders wichtig herauszufinden, welche Systembereiche ursächlich für die Störung verantwortlich sind. Diese Primärstörung ist dann abzugrenzen von den "nur mitbeeinflussten Systemen".

Folgende naturheilkundliche Diagnoseverfahren können zur Klärung dieser Frage in unserer Praxis herangezogen werden:

Regulationsthermographie nach Rost, Bioenergetische Funktionsdiagnostik (nach Voll bzw. Vega-Test), Kinesiologische Untersuchung, Osteopathische Untersuchung, Chirodiagnostik, Chapman Reflexdiagnostik, Untersuchung nach den Regeln der Traditionellen Chinesischen Medizin, Augen-Diagnose, Homöopathische Anamnese, Mikroökologische Stuhlanalyse, Fußreflexzonen-Diagnostik, Aurikulo-Diagnostik, Meridianstatus, Mundstom-Messung, Allergietest, Energiestatus

Ist das für die Störung wesentlich verantwortliche System gefunden, kann entsprechend therapiert werden. Oft finden sich jedoch Schwächen oder Störungen in mehreren Systemen, die erst in ihrer gemeinsamen Wirkung das Symptom hervorrufen. Nach der erfolgten ganzheitlichen Diagnostik lässt sich ein ganzheitlicher Therapieplan erstellen. Erst dann kann entschieden werden, welche Therapie oder Therapiefolge am sinnvollsten eingesetzt werden kann. Nur so ist der optimale Therapie-Erfolg zu erreichen.

Damit keine wesentlichen Erkrankungen übersehen werden, ist die schulmedizinische Diagnostik natürlich unverzichtbar. In unserer Praxis bieten wir selbstverständlich die übliche Palette der schulmedizinischen diagnostischen und therapeutischen Verfahren an:

Zur schulmedizinischen Diagnostik gehören u. a.:
Belastungs-EKG, Lungenfunktionsuntersuchung, Ultraschall-Diagnostik, 24-Stunden- Blutdruckmessung, Laboruntersuchungen

Zur schulmedizinischen Therapie gehören insbesondere:
Elektrotherapie, Therapeutische Lokalanästhesie, Pharmakotherapie, Infusionstherapie

Leider werden viele der von uns angebotenen Naturheilverfahren von den gesetzlichen Krankenkassen nicht mehr erstattet. Die Gesundheitspolitik der letzten Jahre hat den Trend weg von der Naturheilkunde, hin zu einer schnell wirksamen, nebenwirkungsreichen Hochleistungsmedizin gefördert - entgegen den anderslautenden Lippenbekenntnissen der Politiker. Einzig die Anerkennung der Akupunktur für Rücken- und Knieschmerzen macht dabei eine erfreuliche Ausnahme. Die Privaten Krankenkassen und einige Zusatzkassen sind dagegen oft bereit, Teilkosten von bestimmten Behandlungen zu Übernehmen.

Beruflicher Werdegang von Dr. Lars Sievert

Studium der Humanmedizin, Philosophie, Linguistik und
Neueren Deutschen Literaturgeschichte an der RWTH Aachen
Approbation als Arzt und Magister Artium M.A. phil.
Studium der Gesundheitsökonomie mit Abschluss Dipl. Öc. Med (Gesundheitsökonom)

Assistenzarzt- Zeit im Stadtkrankenhaus Offenbach, Kreisklinik Seligenstadt,
Naturheilkundliche und Chirotherapeutische Praxis Dr. Schnabel Bad Nauheim
Ausbildung in Akupunktur, Traditionell Chinesischer Medizin und Tai Chi, Grundausbildung in Psychosomatischen Verfahren, Entspannungsverfahren und NLP, Vollausbildung zum Osteopathen nach den Richtlinien der Bundesarbeitsgemeinschaft Osteopathie (BAO)


Facharzt für Allgemeinmedizin
Promotion an der Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt
Zusatzbezeichnung "Naturheilverfahren"
Fachkunde Rettungsdienst
Zusatzbezeichnung "Chirotherapie"
Zusatzbezeichnung "Akupunktur"
Zusatzbezeichnung "Notfallmedizin
Ermächtigung zur Weiterbildung in Naturheilverfahren und Allgemeinmedizin

Seit 1998 Lehrer an der Deutschen Akademie für osteopathische Medizin

Seit 2001 Lehrauftrag Naturheilverfahren und Osteopathie an der Johann Wolfgang Goethe Universität

Seit 2002 Lehrauftrag für Allgemeinmedizin an der Johann Wolfgang Goethe Universität

Seit 2004 Präsident des Instituts für Prävention, Osteopathie und Naturheilkunde e.V. (IPON)